Bio- und Chemielabor

Das Biologie- und Chemielabor ist der Kristallisationspunkt des Schülerlabors. Aus der Idee heraus, Schüler durch selbstständiges Experimentieren für Naturwissenschaften und Technik begeistern zu können, wurde am Friedrich-Koenig-Gymnasium in einem nicht mehr genutzten Chemieraum das Schülerlabor eingerichtet.

Die ersten Einrichtungsgegenstände kamen vom Julius-von-Sachs-Institut für Biowissenschaften und vom Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg sowie vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried.

Besonders aber durch die großzügige Unterstützung durch den Fonds der Chemischen Industrie konnte die Laborausstattung noch einmal stark erweitert und abgerundet werden.

Im Labor sind nun durch diese Unterstützung vielfältige Arbeiten aus den folgenden Bereich möglich: chemische Synthesen, Naturstoffchemie und chemische Analytik, Arbeiten aus der Biochemie, der Molekularbiologie, der Mikrobiologie und der Stoffwechselphysiologie.

Darüber hinaus hat das Biologie- und Chemielabor von der Regierung von Unterfranken die Zulassung als Gentechniklabor der Sicherheitsstufe S1, sodass auch gentechnische Experimente möglich sind.

Jüngere Schülerinnen und Schüler experimentieren zunächst etwas enger angeleitet in Gruppenstärke im Labor, um so experimentelle Erfahrung zu bekommen. Je geübter und geschickter die Schüler werden, desto freier können sie auch experimentieren. Erfahrene und versierte Schüler können dann völlig frei und selbstständig ihre eigenen Projekte bearbeiten, wobei die Lehrkräfte nur noch bei Bedarf beratend zur Seite stehen.

Ganz ausdrücklich soll das Schülerlabor nicht nur von Schülerinnen und Schülern des FKG genutzt werden, sondern es steht auch Schülern anderer Schulen offen, was auch sehr rege genutzt wird. Zum einen bieten wir abgeschlossene ein- oder mehrtägige Praktika für Schulgruppen anderer Schulen an, zum anderen können die Schüler wiederum ihre eigenen Projekte, zum Beispiel im Rahmen ihrer Seminararbeit, bearbeiten.

Die Betreuung der experimentierenden Schülerinnen und Schüler erfolgt nicht nur von Lehrkräften des Schülerlabors, sondern zum einen von ehemaligen Schülern, die an der Universität Würzburg eine Studium aus dem MINT-Bereich aufgenommen haben und vor allem durch ältere, erfahrene Schüler. So ist hier die idealtypische Form von Lernen durch Lehren verwirklicht.